Kann es Komplikationen geben?

Keine Behandlungsmethode einer Erkrankung ist völlig frei von unerwünschten Wirkungen. Insgesamt ist die Besenreiserverödung aber eine sehr sichere, risikoarme Behandlungsmethode.

Gelegentlich bilden sich nach der Verödung als Folge der Entzündungsreaktion kleinste rötlich-bläuliche Gefäße im Bereich um die behandelte Vene, man nennt dies "Matting".

In manchen Fällen kommt es in Folge der Behandlung zu Pigmentverschiebungen der Haut, das heißt die behandelten Hautareale verfärben sich hell oder dunkel, meist bräunlich. In den meisten Fällen ist diese Verfärbung jedoch nur vorübergehend.

Da nur sehr kleine Gefäße mit einer sehr feinen Nadel behandelt werden, sind stärkere Blutungen, insbesondere Nachblutungen, nicht zu beobachten. Blutergüsse sind jedoch lokal möglich.

In seltenen Fällen kann die Injektion des Verödungsmittels zu geringen lokalen Schwellungen führen. Auch kann das Eindringen des Medikamentes in das umliegende Gewebe zu örtlichen Gewebeschäden mit Ausbildung einer kleinen Hautwunde führen.

Bei vorbelasteten Patienten kann als Reaktion auf das eingespritzte Medikament ein Migräneanfall ausgelöst werden, ebenso sind allergische Reaktionen möglich.