Wie stellen wir eine arterielle Durchblutungsstörung fest?

Die Diagnose sowie die Bestimmung des Schweregrades einer chronischen arteriellen Verschlusskrankheit stellt in der Regel keine Schwierigkeiten dar und kann zumeist allein schon durch eine Befragung des Patienten im Rahmen einer Betrachtung seiner medizinischen Vorgeschichte ("Anamnese") sowie durch eine körperliche Untersuchung gestellt werden.

Weitere Untersuchungen die angewandt werden, sind:
  • Messung Knöchel-Arm-Index (vergleichende Blutdruckmessung an den Armen und Beinen)
  • Tasten des Pulses an den Beinen, an den Armen, am Hals und der Bauchschlagader
  • Abhören von Strömungsgeräuschen über den Gefäßen
  • so genannte "Ratschow-Lagerungsprobe"

Ergänzende, insbesondere apparative Untersuchungsmethoden (Darstellung der Gefäße mittels Computer-Tomographie, Kernspin-Tomographie oder Angiographie), spielen vor allem eine Rolle für die Therapieplanung bei einer höhergradigen arteriellen Verschlusskrankheit.